| Kleinere Steinbrüche
wurden erstmals
um 1830 für die
Gewinnung von Roten Meißner Granit angelegt und vorrangig zur Herstellung
von Mauersteinen verwendet. Ende des 19. Jahrhunderts verlagerte
sich dann der Schwerpunkt auf Grund der guten Polierbarkeit des Gesteins auf die Herstellung von
Werk- und Monumentalstücken.
Der Abbau der Lagerstätte des Roten
Meißner Granits am heutigen Steinweg 17 in Meißen begann in den 30er Jahren des 20.
Jahrhunderts
Ursprünglich beschränkte sich der Abbau auf zwei Kesselbrüche.
Während sich die Weiterverarbeitung des Rohgesteins bis 1990
größtenteils auf die Herstellung von Werkstein beschränkte, wird heute
die Edelsplittproduktion sowie die Herstellung von Mauer-, Wasser- und
Gabionensteinen favorisiert.
Natürliche Gesteine sind wertvolle Rohstoffe und wegen ihrer
vielfältigen Einsatzgebiete ein wichtiger Bestandteil der Baukultur.
Für die Aufbereitung des Rohhaufwerkes, welches durch Bohren und Sprengen
gewonnen wird, steht eine leistungsstarke Aufbereitungsanlage zur
Verfügung. Die Bereiche der Steinveredlung bzw. Splittherstellung sind dem
Tagebau direkt angegliedert.
Nach und nach kam es zur Erweiterung des
Produktspektrums. So gehören heute die Bereiche Schotter- und
Splittherstellung, Abbruch und Recycling sowie Herstellung von Legio®Betonwaren
zum Leistungsspektrum. |